Keine Tatsache mehr
Das menschliche Gedächtnis speichert Ereignisse als getreue Aufzeichnung, die später wieder abgespielt werden kann.
Was wir heute wissen
Gedächtnis ist rekonstruktiv. Beim Erinnern werden gespeicherte Details mit Erwartungen, später erhaltenen Informationen, Kontext und Schlussfolgerungen kombiniert, wodurch auch selbstsichere Fehl-Erinnerungen entstehen können.
Warum sich das änderte
Ältere juristische und populäre Modelle behandelten Erinnerungen oft wie dauerhafte Aufzeichnungen. Experimente zu Suggestion und zum Fehlinformationseffekt zeigten, dass Informationen nach einem Ereignis verändern können, was Menschen später berichten.
- Status
- Abgelöst
- Kategorie
- Psychologie
- Akzeptiert für
- ≈32 Jahre
- Ungefähr akzeptiert
- Langjährige populäre und juristische Annahme bis weit ins 20. Jahrhundert
- Ungefähr geändert
- 1930er-Jahre bis heute