Keine Tatsache mehr

Die normale Chromosomenzahl des Menschen beträgt 48.

Was wir heute wissen

Die meisten menschlichen Körperzellen enthalten 46 Chromosomen in 23 Paaren. Eizellen und Spermien enthalten normalerweise 23 Chromosomen.

Warum sich das änderte

Verbesserte Präparationstechniken und Mikroskope machten Chromosomen leichter voneinander unterscheidbar und zählbar. 1955 stellte Joe Hin Tjio fest, dass menschliche Zellen 46 statt 48 Chromosomen besitzen, und korrigierte damit eine Zahl, die etwa 30 Jahre lang akzeptiert worden war.

Status
Korrigiert
Kategorie
Genetik
Akzeptiert für
≈31 Jahre
Ungefähr akzeptiert
1920er-Jahre–1955
Ungefähr geändert
1955–1956

Die Korrektur betrifft die normale Chromosomenzahl in den meisten Körperzellen. Reife rote Blutkörperchen haben keinen Zellkern, Eizellen und Spermien besitzen 23 Chromosomen, und bei Krebs oder Chromosomenstörungen können andere Zahlen auftreten.

Tjio veröffentlichte das Ergebnis 1956 gemeinsam mit Albert Levan. Verbesserte Chromosomenpräparate machten die entscheidende Neuzählung möglich.

Evidenz

Quellen und was sie belegen

Historischer Kontext

  • 1955: 46 Human ChromosomesNational Human Genome Research Institute

    Stellt fest, dass 48 etwa dreißig Jahre lang als akzeptierte menschliche Chromosomenzahl galt, und beschreibt Tjios Korrektur.

Aktuelle Evidenz

  • Chromosomes Fact SheetNational Human Genome Research Institute

    Erläutert, dass Menschen normalerweise 23 Chromosomenpaare und damit insgesamt 46 Chromosomen besitzen.

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