Keine Tatsache mehr
Fomalhaut b ist ein direkt abgebildeter Exoplanet.
Was wir heute wissen
Die als Fomalhaut b bezeichnete Quelle lässt sich am besten als expandierende Staubwolke nach einer Kollision großer Planetesimale erklären, nicht als Planet. Hubble beobachtete, wie die Quelle verblasste, sich ausdehnte und sich so bewegte, wie es für auseinanderdriftende Kollisionsreste zu erwarten ist.
Warum sich das änderte
Die Hubble-Entdeckung von 2008 sah wie eine punktförmige Quelle aus, die sich um Fomalhaut bewegte, und wurde als erste Aufnahme eines Exoplaneten im sichtbaren Licht bekanntgegeben. Die ungewöhnlich starke optische Helligkeit, fehlende Infrarotnachweise und die Beziehung zum Trümmerring hielten die Natur des Objekts umstritten. Spätere Hubble-Daten zeigten schließlich, dass die Quelle größer wurde und unter die Nachweisgrenze verblasste – ein Verhalten, das ein dauerhafter Planet nicht, eine expandierende Staubwolke jedoch gut erklärt.
- Status
- Neu eingeordnet
- Kategorie
- Astronomie
- Akzeptiert für
- ≈12 Jahre
- Ungefähr akzeptiert
- 2008–2020
- Ungefähr geändert
- 2020