Keine Tatsache mehr

Der Tiefseeboden ist überwiegend flach und strukturlos.

Was wir heute wissen

Der Meeresboden enthält gewaltige Gebirgsketten, tiefe Gräben, vulkanische Rücken, Seeberge, Bruchzonen, Canyons und ausgedehnte abyssale Ebenen.

Warum sich das änderte

Vor systematischen Tiefseelotungen war der Meeresboden weitgehend unbekannt und wurde häufig als glattes Becken vorgestellt. Vermessungen des 19. und 20. Jahrhunderts zeigten eine zerklüftete Landschaft, einschließlich des globalen Systems der mittelozeanischen Rücken.

Status
Widerlegt
Kategorie
Ozeanwissenschaften
Akzeptiert für
≈205 Jahre
Ungefähr akzeptiert
Vor dem 19. Jahrhundert
Ungefähr geändert
19. Jahrhundert bis 1950er-Jahre
Bathymetrische Reliefkarte des Atlantikraums. In der Mitte des Ozeanbeckens verläuft ein langer mittelozeanischer Rücken; darum herum sind ausgedehnte abyssale Ebenen, Bruchzonen, Kontinentalränder, Gräben und weitere große Formen des Meeresbodens sichtbar.

Bathymetrisches Relief des Atlantiks. Der Mittelatlantische Rücken verläuft durch die Mitte des Beckens; ringsum sind abyssale Ebenen, Bruchzonen, Seeberge, Kontinentalränder und weiteres großräumiges Relief erkennbar. Die Tiefsee enthält zwar breite flache Ebenen, diese sind aber nur ein Teil einer wesentlich vielfältigeren Landschaft.

NOAAWikimedia Commons: Quelle öffnen ↗GemeinfreiFür die Webdarstellung konvertiert

Abyssale Ebenen sind tatsächlich weitläufig und relativ flach, aber sie bilden nur einen Teil des Meeresbodens.

Die alte Vorstellung spiegelte vor allem fehlende Messungen wider und nicht starke direkte Belege für eine glatte Oberfläche.

Evidenz

Quellen und was sie belegen

Frühere Auffassung

Historischer Kontext

Weitere Einträge

Oder ganz woanders: